Verbannung nach Uralsk 1915

Fürst Lew Lyudvigowitsch Radziwill
Fürst Lew Lyudvigowitsch Radziwill

Die Jahre des Ersten Weltkriegs, der Oktoberrevolution und dem darauffolgenden russischen Bürgerkrieg, waren für die Familie des Autors dieser Webseite ein besonders tragisches Kapitel ihrer Geschichte.

Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs lebte die Familie bei Olschany im Kreis Mozyr, im heutigen Weissrussland. Dort bewirtschaftete sie ein Gut von rund 1600 ha Land. 

 

Oskar Faltin besass dieses Gut zunächst nur als Arrendator, also als Pächter, des Fürsten Lew Lyudvigovich Radziwill. Fürst Radziwill wurde 1808, unter dem Namen Leon Hieronim, als Sohn des Fürsten Lyudvig Nikolai Radziwill in Warschau geboren. Nachdem er in russische Dienste getreten war, führte er die russifizierte Form seines Namens Lew Lyudvigovich Radziwill. Im Jahr 1869 wurde er zum General der Kavallerie ernannt. Seine Frau hiess Fürstin Sofia Aleksandrovna Urusova.

 

Fürst Radziwill besass ausgedehnte Latifundien im heutigen Weissrussland. Zur Bewirtschaftung seines Landes bestellte er verschiedene, meist deutsche, Pächter als sogenannte Arrendatoren. Zu den grössten dieser Arrendatoren zählten ein gewisser Feodor Ivanovitsch Ager, ein gebürtiger Kurländer und Oskar Faltin, dessen Vater ebenfalls aus Kurland stammte. Nachdem Fürst Radziwill Ende 1884 kinderlos gestorben war, konnte Oskar Faltin das Gut von den Erben kaufen. 

 

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Verbannung nach Uralsk

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После изучения данного дела пришел к выводу, что данные Ольшаны и есть искомые. Это село входило в обширную латифундию (ординацию) Льва Людвиговича Радзивилла, для управления ею приглашались различные люди, в том числе в деле встретился и курляндский гражданин Фёдор Иванович Агер. Среди них мог работать и Оскар Фалтин, либо арендовать часть имения Радзивилла. А дети были записаны в Ольшанской православной церкви. Для подтверждения данной версии я заказал метрические книги церкви Святой Параскевы Пятницы в Ольшанах.

Leben in Uralsk

Über das Leben der Familie Faltin in Uralsk ist nur wenig überliefert. 

 

Die Hand von Louise Faltin ist erfroren, als sie eine Stalllaterne trug. Sie konnte daher in späteren Jahren ihre Hand nicht mehr richtig öffnen. ...

 

Die älstesten Söhne, darunter Wilhelm Faltin mussten bei der Verteidiung der Stadt im russischen Bürgerkrieg helfen....

 

 

 

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