Faltins im Baltikum

Im Baltikum, also in den drei Ostseeprovinzen des russischen Reiches, gab es zahlreiche Faltin-Familien. Zum Beispiel war ein Michel Valtin vor 1720 Verwalter der gewaltigen Wesenburg (Rakvere) in Estland. Seine Tochter Catharina Elisabeth Valtin heiratete am 24.02.1720 in Reval Lorenz Norenberg und nach dessen Tod am 12.07.1737 den Johann Heinrich Seeler.

Am 28.05.1745 heiratete Christopher Falten die Christiane Elisabeth Anna Meyer in der Domkirche zu Riga. In Lippaicken werden 1775 Anne Elisabeth Faltin und 1778 der Schumachermeister Johann Friedrich Faltin genannt. Daneben erscheinen noch andere Faltin-Familien in Kurland, Livland und Estland. Auf dieser Seite geht es jedoch nur um eine Familie Faltin, und zwar um jene des Johann Friedrich Leopold Faltin, der um 1800 aus Ostpreussen nach Kurland ausgewandert ist.

Johann Friedrich Leopold Faltin

Johann Friedrich Leopold Faltin ist der älteste bekannte Vorfahr des Verfassers dieser Webseite.

Er steht am Anfang einer Faltin-Familie, die von Ostpreussen ins Baltikum übersiedelte und schliesslich Anfang des 20. Jahrhunderts nach Ostpreussen zurückkehrte. Er begründete eine Balten-Deutsche Faltin-Familie, die für das Baltikum von einiger Bedeutung werden sollte. Den Grundstein für diese Bedeutung legte Johann Friedrich Leopold Faltin nicht zuletzt durch seine Ehe mit Juliane Dorothee v. Vietinghoff. Die Verbindung mit einer der ältesten kurländischen Adelsfamilien ermöglichte den Kindern von Johann Friedrich Leopold Faltin einen raschen Aufstieg in der Balten-Deutschen Gesellschaft der russischen Ostseeprovinzen. 

... aus Preussen gebürtig

Mitau, Markplatz und Trinitatiskirche
Mitau, Markplatz und Trinitatiskirche

Der genaue Geburtsort von Johann Friedrich Leopold Faltin ist nicht bekannt. Im Heiratseintrag der St. Trinitatiskirche zu Mitau (heute Jelgava) in Kurland vom 25.02.1810 heisst es, dass er "aus Preussen gebürtig" war. Sein Nachname wird hier mit "Faltein" angegeben. Ob dies ein Schreibfehler war oder ob diese Schreibweise eine bestimmte Aussprache des Namens widerspiegelte ist ungewiss. In Steuerlisten und späteren Kirchenbuch-Eintragungen erscheint sein Name hingegen durchweg als "Faltin".

 

Johann Friedrich Leopold Faltin stammte zweifellos aus dem Kurland benachbarten Ostpreussen. Als mögliche Herkunftsorte kommen unter anderem Memel, Tilsit und Insterburg in Frage. Nach den Erzählungen von Adelaide v. Lagorio - einer späteren Verwandten - war die Familie mit jenen Faltins aus Memel verwandt, die um 1800 nach Danzig gezogen sind. Wann genau Leopold Faltin nach Kurland gegangen ist, ist nicht bekannt. Laut der Seelenrevisionsliste von Mitau, in der die Bürgerkopfsteuer für das Jahr 1804 erhoben wurde, war Johann Friedrich Leopold Faltin in diesem Jahr bereits in Mitau ansässig. Er war damals etwa 24 Jahre alt. 

Grobin und Libau

Libau, Neuer Markt um 1910
Libau, Neuer Markt um 1910

Im Jahr 1810 heiratete Friedrich Leopold Faltin Juliane Dorothea v. Vietingoff. Kurz darauf ist er mit seiner Frau von Mitau nach Grobin gezogen. Dort wurde im März oder April 1814 der erste Sohn Friedrich Wilhelm geboren. Die Namenswahl ist interessant. Friedrich Wilhelm war der Name des damaligen preussischen Königs. Offenbar verstand sich Friedrich Leopold Faltin noch ganz als Preusse. Ein Name aus der Familie seiner Frau wurde nicht gewählt. Dies könnte eine Legende bestätigen, wonach die Heirat gegen den Willen der Mutter von Juliane Dorothee v. Vietinghoff erfolgte. Allerdings spricht einiges dafür, dass diese nicht der Wahrheit entspricht. Vielmehr war Juliane Dorothees Vater 1808 gestorben. Die Ehe mit Friedrich Leopold Faltin sollte höchstwahrscheinlich ihre Versorgung sicher stellen.

Von Grobin zog das Ehepaar wohl 1814 in das etwa 10 Kilometer entfernte Libau. Laut dem Verzeichnis der “Adligen und Exempten der Stadt Libau wohnte die junge Familie Ende 1815 im Ersten Quartier Nr. 88A in einem Haus, dass einem Friedrich Wilhelm Dewitz gehöhrte, welcher bei der Taufe von  Friedrich Wilhelm Faltin Pate gestanden hatte. Die Familie muss bis mindestens Ende 1819 in Libau gelebt haben, denn dort kam im Dezember 1819 Alexander Hermann zur Welt. Die Namenswahl war nun nicht mehr rein preussisch bestimmt. Alexander war der Name des damals regierenden Kaisers, und ein Name, der auch bei den Vietinghoffs beliebt war.

 

Die Tatsache, dass Friedrich Leopold Faltin 1814 im Verzeichnis der "Adligen und Exempten" geführt wurde widerspiegelt seine Ehe mit Juliane v. Vietinghoff. Sie bedeutete einen gesellschaftlichen Aufstieg. Er war jetzt nicht mehr, wie 1804,  bürgerkopfsteuerpflichtig.

Riga

Riga um 1850
Riga um 1850

Im Jahr 1821 oder 1822 muss die nunmehr fünfköpfige Familie  nach Riga gezogen sein, wo am 04.04.1823 der dritte Sohn geboren wurde, der am 23.04.1823 in der St. Gertruden Kirche auf den Namen Johann Friedrich getauft wurde. Es fällt auf, dass Johann Friedrich nur zwei Paten hatte; die Herren Haagen und Büttner. Bei den anderen Kindern hatten sich vier bis acht Paten gefunden. Möglicherweise war die Familie 1823 in Riga noch fremd und hatte nur einen kleinen Bekanntenkreis. Dies sollte sich in den folgenden Jahren ändern. Am 21.05.1830 wurde der letzte Sohn Ernst Karl Rudolph geboren. Er wurde am 9.06.1830 getauft, wobei nicht weniger als acht Paten augeboten wurden. Darunter befinden sich vier Personen, die aufgrund ihres Namens dem Adel zugerechnet werden können.

 

Laut dem Taufeintrag war der Vater, Friedrich Leopold Faltin, 1830 –  er war damals etwa 48 Jahre alt – Privatier. Er praktizierte also zu dieser Zeit bereits nicht mehr als Tierarzt. Möglicherweise hat zwischen 1823 und 1830 ein Umzug der Familie innerhalb Rigas stattgefunden, da Ernst Karl Rudolph in der Jesus-Kirche getauft wurde.

 

Am 3.09.1832 wurde die letzte Tochter der Familie geboren und am 2.10.1832 in der Jesus-Kirche auf den Namen Emma Sophia Louise getauft. Unter den Taufpaten erscheint eine Majorin v. Vietinghoff. Es dürfte sich dabei um Sophie v. Vietinghoff, der Ehefrau des Onkels Johann Alexander v. Vietinghoff, gehandelt haben. Bei den anderen Kindern ist kein Verwandter v. Vietinghoff oder Faltin als Taufpate aufgetreten. Bei den Faltins dürfte das vor allem darauf zurückzuführen sein, dass sie im entfernten Preussen lebten. 

Lebensdaten (fast) völlig unbekannt

Johann Friedrich Leopold wurde im Jahr 1780 geboren - möglich ist auch der Dezember 1779. Genau wie sein genauer Geburtsort ist auch sein genaues Geburtsdatum nicht bekannt. Das Geburtsjahr ergibt sich aus dem Eintrag im "Verzeichnis der Adligen und Exempten" der Stadt Libau (heute Liepaja) in Kurland. Als die Erhebung am 26. November 1815 durchgeführt wurde, heisst es, dass "Friedrich Leopold Faltien" 35 Jahre alt war. 

 

Seine Sterbedaten konnten bisher ebenfalls nicht ermittelt werden. Er muss aber zwischen 1833 (Geburt seiner jüngsten Tochter) und 1842 (Eheschließung von Hermann Faltin, bei der er als verstorben bezeichnet wurde) gestorben sein. Da sein Tod in den Kirchenbüchern von Riga nicht verzeichnet ist, könnte er im Ausland (vielleicht bei Verwandten) in Preussen gestorben sein.

Hauslehrer, Pferdearzt und Privatier

Friedrich Leopold soll zunächst bei der Familie v. Vietinghoff als Hauslehrer beschäftigt gewesen sein. Zu dieser Zeit gingen viele Studenten aus Preussen als Hauslehrer auf kurländische Güter. In der Traueintragung des Jahres 1810 wird er als Pferdearzt bezeichnet. D.h. er muss eine tiermedizinische Ausbildung vor 1810 erworben haben.

Juliane Dorothee Faltin, geb. v. Vietinghoff

Juliane Faltin, geb. v. Vietinghoff, Ölbild um 1850
Juliane Faltin, geb. v. Vietinghoff, Ölbild um 1850

Juliane oder Julie Dorothee  v. Vietinghoff wird gelegentlich als Baronesse bezeichnet. Allerdings ist es fraglich, ob die Familie diesen Titel zu damals wirklich führte. Fest steht hingegen, dass die Vietinghoffs zu den ältesten Adelsfamilien Kurlands und Livlands zählten. 

Juliane Dorothea v. Vietinghoff, gen. Scheel wurde Ende 1796 bis Ende 1797, vermutlich in Damriszek in Kurland geboren. Sie starb am 17.11.1866 „im Alter von 69 Jahren“ in Riga und wurde am 7.12.1866 "Nachmittags in der Familienkapelle" beerdigt (Vgl. Rigaer Stadtblätter, Nr. 47, und KB Domkirche).

 

Als Juliane Dorothee v. Vietinghoff im Februar 1810 den Tierarzt Johann Friedrich Leopold Faltin heiratete war sie angeblich erst 14 Jahre alt. Allerdings ist  im Kirchenbuch jedoch eine „Dispensation wegen Minorennität“, wie sonst üblich, nicht vermerkt – also hatte sie das Mindestalter für eine Eheschließung erreicht (oder ihr Alter wurde  falsch angegeben). Die Angabe des Alters bei der Beerdigung lässt lediglich auf das ungefähre Geburtsjahr schließen; nicht selten haben befragte Angehörige den genauen Geburtszeitpunkt nicht gewusst, vor allem bei älteren Verstorbenen. Fehler von mehreren Jahren sind keine Seltenheit, Dokumente wie heute üblich gab es noch nicht.

 

Die sogenannte „Dispensation wegen Minorennität“ findet sich wiederholt bei anderen minderjährigen Brautleuten – diese Formulierung bedeutete die kirchliche Erlaubnis zur Eheschließung trotz Minderjährigkeit. Zur damaligen Zeit lag die Ehemündigkeit, also das Heiratsalter, laut kanonischem (kirchengesetzlichem) Recht für Mädchen bei 12 (!) Jahren und für Jungen bei 14 (!) Jahren. Kaiser Napoléon I  legte im Code civil (§ 144) das Heiratsalter auf das vollendete 15. bzw. vollendete 18. Lebensjahr fest. Im Deutschen Reich erhöhte sich erst mit dem Gesetz vom 06.02.1875 die Ehemündigkeit für Mädchen auf das vollendete 16. Lebensjahr, für Männer auf das vollendete 20. Lebensjahr. Im Baltikum dürften diese Regelungen etwa ebenso gegolten haben.

 

Ja, es war damals durchaus üblich, nach unserem heutigen Verständnis minderjährige Mädchen zu verheiraten – in den Kirchenbüchern findet sich die Formulierung „Dispensation wegen Minorennität“ mehrfach, und es waren nicht immer Halbwaisen wie Julie v. Vietinghoff, auch z. B. eine „jüngste Tochter“ eines noch lebenden Elternpaares; es betraf Mädchen und Jungen. Julie wird bei ihrer Trauung 1810 als „älteste Tochter“, leider nicht als „ältestes Kind“ bezeichnet; sie kann also vor oder auch nach ihrem Bruder Alexander (*1794) geboren worden sein.

 

Nach diesen Angaben erscheint es wahrscheinlich, dass Julie v. V. nach damaligem Recht ehemündig war; zudem hat sicher eine schwierige Situation nach dem frühen Tod des Vaters (1808) für die Familie vorgelegen, so dass sie bei Verwandten – vermutlich der Familie des Vater-Bruders auf Gut Weißensee – Hilfe gefunden hat. In solchen Situationen wurden noch unverheiratete Kinder möglichst rasch verheiratet, um deren Unterhalt zu sichern und die Restfamilie zu entlasten.

Die Eltern von Juliane Faltin

Der Vater von Juliane Faltin, geb. v. Vietinghoff hiess Heinrich Friedrich Moritz v. Vietinghoff gen. Scheel. Er wurde 1761 geboren und starb am 28.11.1808 auf seinem Gut Dombischen in Litauen (Gut Dambriškės bei Wilna). Er wurde am 10.12.1808 in Klassen „Wasken Kapelle“/Wallhof (Valle) in Kurland begraben. Er war 47 Jahre und starb laut Kirchenbuch "unerwartet". Er war 1794 Lieutenant in Bauske (Bauska)/Kurland und 1808 Kapitain vom Scharfschützenkorps der Herzoglich Kurländischen Garde in Bauske. Seine Ehefrau hiess Louisa Dorothea v. Klopmann. Sie wurde 1769 geboren und das Paar hat 1789 geheiratet. Ihr Todesdatum ist nicht bekannt. 

Das Paar hatte mindestens vier Kinder:

1.  *11.11.1794 in Bauske, Adam Johann Alexander, Russischer Major. Er war mit  Sophie Popkow verheiratet.

2.  * [um 1796?] Juliana Dorothea „Julie“. Sie heiratete Johann Friedrich Leopold Faltin.

3.  * [1805]  Constanze. Sie heiratete 1824 den Baron Friedrich Wilhelm Dionysius v. d. Brincken.

4.  *02.05.1808 in Bauske, Carl Alexander, der vermutlich als Kind gestorben ist?

Kurländischer Adel

Wappen v. Vietinghoff-Scheel
Wappen v. Vietinghoff-Scheel

Die Familie v. Vietinghoff gehörte zum ältesten kurländischen Adel. Die ersten Vertreter der Familie sind bereits im 14. Jahrhundert aus Westfalen ins Baltikum gekommen.

Die Vietinghoff sind ein westfälisches Uradelsgeschlecht der Grafschaft Mark mit Stammhaus Vittinghoff bei Essen-Rellinghausen.

 

Urkundlich erstmals 1230 erwähnt sind die Brüder Heinricus, Theodericus und Winimarus de Vitighoven als Ministeriale des Bischofs von Münster. Zu dieser Zeit muss also Haus Vittinghoff als Motte bereits bestanden haben. Im mit Dietrich von Altena-Isenberg abgeschlossenen Vertrag von Essen am 1. Mai 1243 werden Henricus de Vitinchoven als Burgmann auf der Burg Blankenstein und Theodoricus de Vintinchoven als Lehnsmann von Friedrich von Isenberg († 1226) aufgeführt. Sie gehörten zum unteren Ritterstand der Ministerialen. Heinrich von Vittinghoff wurde im Jahre 1274 vom Kölner Erzbischof als Kastellan der Neuen Isenburg auf dem Bremberg oberhalb der Ruhreingesetzt, blieb jedoch auf seinem nur 400 Meter weiter nördlich in der Niederung gelegenen Haus Vittinghoff wohnen.

 

Im 14. Jahrhundert zogen Arnoldus und Conradus von Vittinghoff, als Ritter des Deutschen Ordens in die baltischen Gebiete, wo Arnold de Vitinghove 1341 in Livland als Komtur des Ordens erstmals urkundlich erscheint, während Conrad von Vytinghove in den Jahren 1387–1413 als Komtur und Ordensmeister erwähnt wird. Da dem Zölibat verpflichtet, sind von diesen ausgewanderten Kreuzrittern keine Nachkommen zu verzeichnen.

 

Zur Besiedlung des Baltikums zogen Ende des 14. Jahrhunderts weitere, nicht zum Orden gehörige Familienangehörige nach: Diderich Vitinck, Henrik I. Viting und Henrich Vicnig (Vitinghoff), auf welche die baltischen Stämme Ösel und Estland, Livland und Kurland zurückgehen.

Die Kinder von Friedrich Leopold und Juliane Faltin

Johann Leopold und Juliane Faltin hatten sieben Kinder, von denen sechs das Erwachsenenalter erreichten. Die ersten vier Kinder sind noch in Libau geboren, die anderen sind in Riga zur Welt gekommen. Hermann Heinrich Eduard ist der direkte Vorfahr des Verfassers dieser Webseite.

 

Generation I

 

1. FALTIN, Friedrich Leopold

* ca. 1785 (in Ostpreußen)

+ ca. 1835 

 oo 25.02.1810 in Mitau, Trinitatis Kirche, Juliane (Julie) Dorothea Baronesse v. Vietinghoff, gen. Scheel, * Ende 1796 bis Ende 1796, vermutlich in Damriszek (evt. Daunoriske) in Kurland. + 17.11.1866 in Riga, Domkirche (Rigaer Stadtblätter, Nr. 47, „im Alter von 69 Jahren gestorben“)

beerdigt 7.12.1866 (Nachmittags in der Familienkapelle)

 

 

 

 

Generation II

Generation II

Kinder von Friedrich Leopold Faltin

2. FALTIN, Friedrich Wilhelm, * …4.1814 in Libau, in Kurland, + 10.02.1816 am Scharlachfieber (KB Libau, Sterberegister 1801 – 1840)

 

3. FALTIN, Hermann Heinrich Eduard, * 09.01.1816 in Libau, Kurland (KB Libau, Taufen 1811 – 1820) 

oo … 07.1842 in Mitau, Trinitatis Kirche, Alexandra Matthilde Henriette v. Böttiger (gelegentlich auch Alexandrine genannt), *14.07.1822 in Dorpat, Get. 19.11.1822 in Dorpat, St. Johannes Kirche, +20.02.1882 in Riga

 

 4. FALTIN, Sophia Charlotte Emilie, * 30.11.1817 in Libau, Kurland, + ?

oo Wilhelm Schröder

 

5. FALTIN, Alexander Hermann, *12.12.1819 in Libau, Kurland, get. 25.12.1819 Trinitatis Kirche Libau, + 08.11.1899 in Wiesbaden, Sterbeeintrag Nr. 1163, Seite 363 des Standesamts Wiesbaden vom 9.11.1899: „Ritter von Faltin“

I oo Alma Katharina Elisabeth v. Everth

*08.04.1830 in Riga Get. 22.04.1830 Riga, Jesus Gemeinde. +1.08.1848 an der Cholera, Begr. 04.08.1848, Riga, St. Jakob

IIoo 11.10.1856 Petri- und Domkirche zu Riga (lt. Rigaer Stadtblätter Nr. 41),Louise Charlotte Komprecht, * 09.011.1832 get. zw. 30.10.1832 und 5.11.1832 Petri- und Domkirche zu Riga (Rigaer Stadtblätter Nr. 45) + … 1908 in Riga

 

6. Johann Friedrich Faltin

* 04.04.1823, get. 23.04.1823 St. Gertrud, Riga, + 27.04/19.05.1883 in Heidelberg, Studierte 1847 bis 1848 Pharmazie an der kaiserlichen Universität Dorpat. Provisor, Verwalter einer Apotheke in Archangelsk, Von 1858 bis 1872 Apotheker in St. Petersburg. Lebte in Heidelberg.

 oo  Emma Gertrud Taube

* 05.03.1836 in Riga

+ 16.09.1900 in Riga (?)

 

7. Ernst Karl Rudolf Faltin  ,*21,05.1829, Get. 03.06.1829, Jesus Gemeinde, Riga, +27.01.1918 in Riga, Stud. der Theologie an der Universität in Dorpat 1852-55, grad. Stud. 1856-58, Adjunkt in Archangelsk, Pastor seit 1856 in Kischiniev, Bessarabien, Probst der evangelischen Kirche des ersten südrussischen Bezirks, erfolgreicher Judenmissionar

I oo ca. 1856 Erasmus, Luitgarde Anna Alexandra

*05.11.1828 in Riga

+02.07.1862 in Kischiniev (Chişinău)

II oo Bernadazzi, Adelaide, verwitwete v. Lagorio

*15.09.1829 in Pjatigorsk

+09.08.1887 in Odessa, beerdigt in Kischiniev

III oo ca. 1888 Siering, Matilde

 

 8. Emma Sophie Louise Faltin

* 12.10.1832 (lt. Rigaer Stadtblätter Nr. 41, 1832 „Mittwoch 12.10.1832)

get. zw. 2.10.1832 und 8.10.1832, Jesus Kirche Riga.

Lehrerin, blieb wohl unverheiratet, hatte ein strenggeführtes Mädchenpensionat.

Wohnte 1868 bei ihrem Bruder Alexander Faltin in der Großen Sandstrasse 27 und war zu diesem Zeitpunkt ledig.

 

 

Generation III

Generation III

 

Kinder von Hermann Heinrich Eduard Faltin (3)  und Alexandra v. Böttiger

 

8. FALTIN, Alexander Christoph Eduard , * 21.06.1843 in Mitau, Get. 6.08.1843

+ … 1846 (an einer Meningitis) in Mitau, Kurland

 

9. FALTIN, Julie Henriette Fanny , * 30.05.1844 in Mitau, Get. August 1844 in Mitau, Trinitatis Kirche

+ 14.12.1884 an Lungen TBC in Mentone, Frankreich (Cote d’Azure)

oo 26.03.1864 in Riga, Martin Carl Gustav Lösewitz, * 10.11.1830 in Riga, Kaufmann und Ältester der Schwarzhäuptergilde. 

 

10. FALTIN, Julie Sophie, * 29.10.1846 in Mitau, Get. 26.01.1847 in Mitau, Trinitatis Kirche, + 10.10.1925 in Kopenhagen, Dänemark

oo Friedrich Selmar Rosenplänter * 14.10.1832 in Pernau, + 02.03.1918 in Riga, Apotheker und Drogeriebesitzer in Omsk

 

11. FALTIN, Marie Olga, * 20.08.1849 in Brulewka (Brailewka ?), Gouvernement Mohilev, Russland, + 11.10.1922 in Weimar

 oo 20.05.1873 in Wiesbaden, Karl Ferdinand Batsch * 10.01.1831 in Eisenach, + 22.11.1898 in Weimar, Vizeadmiral a. D. a la Suite des Seeoffizierscorps Weimar

 

12. FALTIN, Oskar Heinrich, * … 12.1850, Russland, +

 oo Maria Swiatopolk-Mirska

 

13.  FALTIN, Adelaide Friedericke Alexandra (Sascha), * 13.04.1857 (01.04. a.D.) in Tschetschersk, Chachersk, Chechersk (Südöstlich von Minsk), Gouvernement Gomel, Russland

+ 06.06.1944 in Apolda, beerdigt in Weimar, Wohnte zuletzt in Stobraer Str. 65/67, Apolda (Altenheim, Carolinenheim)

 oo 12.11.1884 in Weimar (St.-Amt Weimar I, Nr 113/1884) Dr. med. Christian Friedrich Wolfgang Burckhardt

* 19.07.1840 in Remlingen

Praktischer Arzt und Augenarzt

+ 19.04.1900 in Würzburg, beerdigt in Weimar

  

 

Generation III

Kinder von Sophia Charlotte Emilie Faltin (4) /Schröder

Alexander Schröder (?)

 

Generation III

 

Kinder von Alexander v. Faltin (5) und Charlotte Komprecht

 

14. v. FALTIN Carl Eduard Alexander, * 04.11.1857 in Riga, Get.  Riga, Petri Kirche, + 05.03.1939

I oo 14.02. 1888 in Nizza, Anastasia Stepanowna Gräfin Lanskaja

Carl v. Faltin war bei der Hochzeit 30 Jahre alt, Anastasia Lanskaja war bei der Hochzeit 19 Jahre alt.

Trauzeugen: Baron Ludwig Rentel, Erblicher Ehrenbürger Gregori Sidorisch Schegoliew, Graf Nikolai (?) Stepanowitsch Lankoi und der Russische Konsul in Nizza Alexandr Dmitriwitsch Baturin.* 02.06.1869 in Moskau, Nikitschkoe, Dorf oder Gut Kudrino,Get. 11.06.1869 Kirche Pokrowskoe durch Gemeindepriester Ioan Sergeisch Stavronski. Paten: Rotmeister Fürst Konstantin Fedorowitsch Galizin und Geheimratstochter Sofia Wassiliewna Lanskaja.+   vor 1913

 

II oo Edith Sophie Pauline v. Knieriem * 07.02.1879 in Wolmar, Livland, + 25.04.1956 in Barsinghausen bei Hannover (Sterbeurkunde liegt vor)

 

 

15. v. FALTIN, Julie Louise (Lisi), * 25.05.1860 in Riga (6 Uhr morgens), Get. 27.07.1860 Riga Dom

„Tochter des Ratsherrn, Collegien-Assessor Alexander Hermann Faltin und dessen Ehefrau Louise Charlotte, geb. Komprecht …Paten: Juliane Faltin, geb. Baronin von Vietinghoff Wittwe, Elise Büngner …, Marie Wagner Doctorin, Marie Bötteführ …., Hermann Faltin Collegien Assessor, Wilhelm v. Petersen …, Eduard Hollander, … August v. Oettingen …. „, + 10.07.1936 in Berlin Schöneberg, (St.A. Schöneberg 568/1936)

oo Alexander (Evgeniwitsch) Karl Leo v. Lagorio, * 15.08.1852 Fedossia, Krim, + 25.03.1944 München, Vater: Landschaftsmaler Eugen Lagorio, Mutter: Adelaide geb. Bernadazzi, Professor Dr., Mineraloge, Dipl.-Ing., Geheimrat, Lebte in St. Petersburg, Warschau, Dresden und Berlin- Wilmersdorf, Jenaer Str. 14

 

Generation III

 

Kinder von Johan Friedrich Faltin (6) und Gertrud Taube

 

16. FALTIN, Ella, *05.03.1863 in St. Petersburg

Konfirmiert 1879 in Heidelberg

 

17. FALTIN, Heinrich, *05.01.1865 in Riga oder St. Petersburg, Konfirmiert 1880 in Heidelberg, Immatrikuliert am 07.11.1885 in Heidelberg, stud. Phil., immatrikuliert am 03.11.1886 in Berlin, stud Phil. (geboren in Riga), Matrikel Nr. 77/1465. Wechsel zur juristischen Fakultät am 26.10.1887 bis 29.11.1890. Universität Göttingen 15.08.1891 „Pr. Hannover, Jr.; Heidelberg, Berlin“ (Universität Hannover vor 1885?).

 

Generation III

 

Kinder von Ernst Karl Rudolf Faltin (7) und Luitgarde Erasmus

 

18. FALTIN, Betty, *Archangelsk, +Nizza, Blieb ledig

13. FALTIN, Rudolph, *14.01.1859 +18.05.1863 in Kischiniev (Chişinău)

14. FALTIN, Luitgard Wilhelmina , *07.09.1860, Get 12.09.1860 in Kischiniev (Chişinău), + 1920iger in Rostock (?)

 oo Wilhelm Karl Emil Faber ,*09.10.1858 in Melsungen, +14.10.1908 in Niederlöpnitz, jetzt Radebeil. Pastor, wohnte Berlin, Beusselstr. 14

15. FALTIN, Johannes , *22.06.1862 in Kischiniev (Chişinău) , +28.12.1863 in Kischiniev (Chişinău)

 

Kinder von Ernst Karl Rudolf Faltin (7) und Adelaide Bernadazzi

 

16. FALTIN, Hermann „Roma“ Immanuel  (*21.09.1864), *03.10.1864 in Kischiniev (Chişinău), Get. 27.10.1864, +22.10.1932 in München, Studierte Medizin in Leipzig, Paris und München. Bürger von, München 16.10.1909., Dr. med., praktischer Arzt und Frauenarzt in Alexasndersbad, Fichtelgebirge.

 I oo 08.03.1893, o/o 21.11.1911 Louise Asschenfeld, *22.04.1865 in Lübeck, +27.06.1964 in Greifenberg, Ammersee, Musiklehrerin in München

II oo 01.01.1913 in München, Bertha Boetsch *31.07.1885 in Raitbach, +12.07.1947 in Ascona

 

Kinder IV, 28-29

  

Generation IV

Generation IV

 

Kinder von Fanny Faltin/Loesewitz, Enkel von Hermann Faltin

 

1. Helene (Ellen) Loesewitz

* 17.01.1865 bei Riga

+ … 1939, beerdigt in Tutzing

 

oo  Prof. Dr. Ulrich Wilken

Historiker in Berlin

 

2. Wilhelm (Willy) Loesewitz

* 10.03.1866 in Riga

+ 26.11.1903 in Davos on Lungen TBC

Arzt, Dr. med.

 

3. Karl Gustav Loesewitz

* 1866 bei Riga

+ jung ?

 

 

 

 

Generation IV

(Kinder von Sophie Faltin/Rosenplänter, Enkel von Hermann Faltin)

 

4. Eduard (Eda) Rosenplänter

* 1874 in Omsk

+          in Stavanger, Rogaland, Norwegen

Apotheker

 

oo  Riga, 16.01.1902 Marie Henriette Danielsen, aus Bergen, Norwegen

 

Kinder V, 1-4

 

5. Antoinette (Toni) Marie Rosenplänter

* 30.07.1876 in Omsk

+ 15.02.1953 in Kopenhagen, Dänemark

 

oo Johan Axel Vosbein

*23.03.1865  in Hammer sogn, Dänemark; Nylykkegard v Vodingborg

+05.08.1930 in Fredriksberg

Ingenieur bei der Eisenbahn (?)

Kaufmann in Riga von 1890 – 1906

 

Kinder V, 5-11

 

6. Friedrich (Fritz) Gustav Rosenplänter

* 20.06.1881 in Omsk

* 16.04.1919 in Riga

Chemieingenieur in der Chemiefabrik Provodni in Riga

 

oo  Ida v. Boellendorff

 

Kinder V, 12-13

 

7. Sophie (Sonny) Vera Rosenplänter

* um 1883 in Omsk

*       in Toronto, Kanada

oo … 1904 Waldemar Hvedehave (oder Andersen?)

Kaufmann aus Dänemark

Ausgewandert nach Toronto, Kanada

 

Kinder V, 14-16

 

 

Generation IV

 

(Kinder von Marie Olga Faltin/Batsch, Enkel von Hermann Faltin)

 

8. Olga Therese (Trissy) Batsch

* 21.06.1876 in Berlin

*   1959

Therese (Trissy) erbte von ihrem Vater das Talent zum Malen, sie ließ sich an Kunstschulen in Dresden, in Siena und in Florenz ausbilden. Auf der Suche nach guten Lehrern kam sie in die Schweiz und wurde von Ferdinand Hodler und viele Jahre von Cuno Amiet als Schülerin angenommen. Zu ihrem Freundeskreis zählten Giovanni Giacometti, Ernst Kreidolf, Welti. Allen gemeinsam war die Verehrung des großen italienischen Malers Giovanni Segantini. Giovanni Giacometti widmete ihr eine Radierung vom Totenbett Segantinis und dieses Bild begleitete sie durch widrige Zeiten bis zu ihrem eigenen Tode. Ein großes Vorbild war Ferdinand Hodler, der auf den Postkarten, die sie von Cuno Amiet bekam, immer wieder Thema war.

 

 

I oo N.N Watson

 

II oo 3.07.1905 Eugen Kalkschmidt

* 10.12.1874 in Buddelkehmen

+  ? 1962 in München

Schriftsteller

 

Eugen Kalkschmidt, der als Redakteur beim Kunstwart in Dresden und später in München arbeitete. Er war Hauptschriftleiter der Zeitschrift Jugend, die ein wichtiges Sprachrohr für Kunst und Literatur ihrer Zeit war. Er verfasste eine Reihe von kunsthistorischen Büchern über Spitzweg, Richter, Schwind, über die Epoche des Biedermeiers und vieles mehr.

Er stand im Briefwechsel mit vielen Künstlern seiner Zeit. In der Monacensia, dem Literaturarchiv der Stadt München, ist ein Teil seines schriftlichen Nachlasses aufbewahrt.

 

9. Karl Ernst Adalbert Batsch

* 27.01.1879 in Wilhemshaven

+          1949

Konteradmiral

 

oo 10.08.1914 Annie Gruner

* 17.11.1888 in Berlin

+ ca. 1965

 

10. Karl Oskar Batsch

* 1881

+ ?

 

11. Elsa Alexandra Batsch (?)

 

 

 

Generation IV

(Kinder von Oskar Faltin, Enkel von Hermann Faltin)

 

12. Wilhelm Faltin

* 1876 in Russland

+ Aug./Sep. 1914

 

Gutsbesitzer bei Mosier/Mazyr, Gouvernement Gomel, Russland

 

oo  1896 Luise Weber (Foto)

* 16.09.1880

+ … 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen

 

II oo Samuel Lorck (Foto)

 

 

Kinder V,

Generation IV

 

Kinder von, III

13. Nina v. Faltin

* 1887

+ ca. 1917 in der Revolution

 

14. Natalia v. Faltin

* 07.12.1889

Get. 23.01.1890 Andrejewskaja Sobor, Kronstadt

Paten: Edelmann von Nischnie Nowgorod Dmitri Modestowitsch Ostafiew, Grafin Nina (?) Stepanowna Lanskaja

 

15. Alexander v. Faltin

*30.10.1891

Get 29.12.1891

Paten: Graf Stepan Stepanowitsch Lankoi, General-Majorin Gräfin Natalia Lankaja

+ …12.1975 in Berlin

 

Entkam 1917 nur mit Not der Erschießung durch die Bolschewisten

Ledig, wohnte 1961 in Berlin Nicolasee, v-Luck-Str. 30 bei Schulz, 1966 Berlin 31, Kurfürstendamm 130 bei Linck.

 

16. Nikolaus v. Faltin (Foto)

*30.05.1894 in Riga

Get                       Kronstadt Sobor Priester Andrei Karlow

Paten: Ionisch Illitsch Sergeiew, Gutsbesitzer von Ilowka (Ilowetz) in Polotzk, Graf Petr Stepanowitsch Lankoi und der Witwe des General Major Gräfin Natalia Nikolaiewna Lanskaja

+

 

Rechtschule in St. Petersburg bis 1917

War bei der russischen Marine. Desertierte 1917 beim Anlaufen des Hafens von Marseille aus der russischen Marine. Ursprünglich war der Einsatz der zaristischen Marine und Landverbände von Archangelsk aus gegen die Türken geplant. Baltendeutsche hatten die Option nicht gegen Reichsdeutsche kämpfen zu müssen. Als dann doch ein Einsatz des Geschwaders und der Truppen gegen Deutsche und Österreicher in Aussicht stand, desertierte Nikolaus v. Faltin zusammen mit einem Freund, einem baltendeutschen Grafen. Nach 10 Monaten wurden sie gefasst und kamen auf eine Festung. Inzwischen lief in Russland die Revolution und die Franzosen ließen bald darauf Nikolaus frei.

 

oo Tilsit, Elisabeth Nok, verw. Schwellnuss (Nok’s Bienenhonig), 2 Kinder aus erster Ehe.

 

Kinder V, 22

 

Generation IV

 

Kinder von III, 8. Luise Faltin und Alexander v. Lagorio

 

17. Katharina v. Lagorio

*

+ 12.04.1886 als Kind an Diphterie

18. Eugen v. Lagorio

*

+ 16.04.1886 als Kind an Diphterie

19. Adelaide (Adi) v. Lagorio

*16.01.1886

+06.03.1976 in Paris

Ledig, Ikonenmalerin in Paris

20. Marie (Missi) v. Lagorio

*

+ 1977 in Paris

Künstlerin

 

oo Nikolai Iszelennow

*

+ 1980 in Paris, Architekt

In 2001 Rauni Westerlund donated a collection of 97 works of art to the Rovaniemi Art Museum. It consists of works by Nikolai Iszelennov, Maria Lagorio and Adelaide de Lagorio.

21. Alexander (Sascha) v. Lagorio

* 26. Oktober 1890 in Warschau

+1.06. 1965 in Stockholm

 

Alexander von Lagorio (* 26. Oktober 1890 in Warschau, † 1. Juni 1965 in Stockholm) war ein deutscher Filmkameramann und Fotograf.

Er studierte Ingenieurswissenschaft in St. Petersburg und kam 1920 nach Berlin. Hier wurde er Assistent des Chemikers Wilhelm Ostwald. Von Lagorio machte sich zum anerkannten Fachmann auf dem Gebiet der Farbempfindlichkeit fotografischer Emulsionen.

Mit der Trickfotografie für Der Kampf der Tertia stieg er 1928 in die Filmproduktion ein. Dann verlegte er sich auf die Arbeit als Kameramann, zunächst als Partner von Curt Oertel. Von besonderer Bedeutung wurde seine Zusammenarbeit mit Leni Riefenstahl 1936-1938 für ihre beiden Olympia-Filme. Er lieferte 1940 auch die Aufnahmen für den ersten abendfüllenden deutschen Farbfilm Frauen sind doch bessere Diplomaten.

Danach zog sich von Lagorio wieder von der aktiven Filmarbeit zurück und beschäftigte sich mit technischen und künstlerischen Fragen der Filmgestaltung. Nach Kriegsende lebte er in Schweden.

IV

22. Elisabeth (Isa) v. Lagorio

* 1892

+ 1972 in Berlin

Kosmetikerin

I oo Dr. med. N. N. Schreck

II oo N. N. Rudkowski

 

23. Helene v. Lagorio

*

+ 1899 als Kind an Diphterie

 

 

 

 

Generation IV

Kinder von III, 14

 

 

24. Hans Georg Faber

* 11.01.1891 in Tschirna, Thüringen

+ 15.12.1932 in Berlin

Kaufmann und Schriftsteller

 

oo 13.07.1922 in San Francisco, Else Scheel

*7.12.1892 in Reval

 

Kinder V, 23

 

25. Wilhelm Faber

*

+

 

Generation IV

Kinder von III, 15

 

26. Irmgard Faltin

* 21.11.1893 in München

+

Schneiderin

 

oo 28.02.1924 in München, Emil (Elk) Eber

*18.04.1892 in Hardt a.d. H.

+ in Garmisch-Partenkirchen

Kunstmaler

 

Elk Eber (geboren am 18. April 1892 in Neustadt an der Weinstraße) studierte Malerei an der Münchner Kunstakademie, lebte dann als Kunstmaler in München und wurde später Professor an der Akademie. Eber gehörte zu diesen Münchner Künstlern, die sich, wie Julius Seyler oder die Bildhauer Vittorio Güttner und Fotograf Franz Xaver Lehner, am Anfang des 20. Jahrhunderts in ihrem künstlerischen Schaffen mit dem Leben der Prärie-Indianer beschäftigten. Eber unterhielt Briefkontakt mit einigen Indianern und kaufte von ihnen Ethnographica. So erwarb Eber dekorative indianische Perlenarbeiten, wie geschmückte

Taschen oder Lederhemden. Einige von diesen Ethnographica sind heute hier im Museum.

Das Staatliche Museum für Völkerkunde bewahrt zahlreiche Objekte, die von Elk Eber stammen. Einige stehen in Zusammenhang mit der Prärie-Indianer Ausstellung, die

Elk Eber 1938 im Foyer des Museums aufbaute. Die Ausstellung präsentierte neben der Museumssammlung auch Ethnographica aus seiner Privatsammlung. Nach seinem Tod

(1941) verkaufte seine Witwe nach und nach die Sammlung an das Staatliche Museum für Völkerkunde München, das Ledermuseum Offenbach sowie an andere Häuser.

 

Wikipedia:

Emil Eber ging nach dem Abitur 1910 sofort als Student der Kunstgeschichte und Anatomie an die Universität München, wechselte 1911 zunächst an die Kunstgewerbeschule und studierte danach mit Unterbrechung durch den Ersten Weltkrieg von 1912 bis 1918 an der Akademie der bildenden Künste München.

Die Studienzeit Ebers wurde durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges unterbrochen. Eber meldete sich freiwillig und nahm als Kriegsmaler an Kämpfen teil. Er kehrte schwerhörig zurück.

Am 30. August 1919 heiratet er, wurde aber bereits im März 1921 Witwer. Über diese erste (kinderlose) Ehe ist nicht viel bekannt.

Er wurde Mitglied des Freikorps Werdenfels und nahm an verschiedenen Aufmärschen (u.a. dem "Hitler-Putsch" 1923) teil. Dafür erhielt er 1934 den "Blutorden" der NSDAP, der er bereits 1925 beigetreten war.

Am 28. Februar 1924 heiratet Emil Eber das zweite Mal. Am 5. Mai 1925 wurde ein Sohn, Kurt, geboren. 1936 kam es zur Scheidung.

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde der in der Bewegung engagierte Eber plötzlich auch "künstlerisch" aufgewertet. Bereits im Jahr 1935 kaufte die Münchner Galerie am Lehnbachhaus ca. 40 Zeichnungen Ebers aus der Zeit des ersten Weltkrieges und Skizzen der Kämpfe in München im Zusammenhang mit den Hitler-Putsch 1923 auf. Ab 1931 war er zwar als Zeichner für nationalsozialistische Zeitungen wie den "Völkischen Beobachter" und "SA-Mann" tätig.

Ab 1937 stellte Elk Eber alljährlich auf der "Großen Deutschen Kunstausstellung" in München aus. Insgesamt 16 seiner Ölgemälde wurden im Laufe der Jahre dort gezeigt. Einige Werke wurden von Adolf Hitler persönlich erworben, wie z.B. das Bild "Die letzte Handgranate".

Am 14. September 1938 heiratete Elk Eber zum dritten Mal.

Am 12. August 1941 um 3 Uhr nachts verstarb der "Kunstmaler Professor Wilhelm Emil (genannt Elk) Eber" in der Adolf-Hitler-Straße 58 in Garmisch-Partenkirchen an Bauchfelltuberkulose. Auch der Karl-May-Verlag, ein Schriftstellerclub und der Cowboy-Club München legten Kränze zum letzten Gruß nieder.

 

Kinder V, 24

 

Kinder Hermann „Roma“ Immanuel Faltin und Louise Asschenfeld

27. Kurt Faltin

* 06.06.1895 in München

+03.05.1916 bei Verdun gefallen

 

28. Hertha Faltin

* 23.09.1899 in Alexandersbad

+08.03.1986 in Dresden

 

oo 19.04.1920 in München, Prof. Dr. Ernst Christian Emil Ruickoldt

*09.09.1892 in Weimar

+08.10.1972 in Rostock

Kinderarzt, Pharmakologe und Toxikologe

Rektor der Universität Rostock 1937-41

 

Ernst Ruickoldt

Rektor 1937-1941

Ernst Emil Christian Ruickoldt, geboren am 9. September 1892 in Weimar,

studierte Medizin in München und Göttingen. Nach seiner Teilnahme am ersten

Weltkrieg, Staatsexamen und Facharztausbildung für Kinderheilkunde in

München ging er 1921 nach Rostock und war zunächst Assistent am Pathologischen

Institut. 1923 wechselte er zum Pharmakologischen Institut über,

dessen Direktor damals E. Frey (gest. 1960) war. 1930 ging Ruickoldt zurück an

das Göttinger Pharmakologische Institut, wo er sich 1931 habilitierte und bis

1934 als Oberarzt blieb. Am 1. April 1934 als Professor für Pharmakologie und

Toxikologie an die Universität Rostock berufen, wurde er 1937 zum Rektor

gewählt und hielt im gleichen Jahr seine Rektoratsrede über “Wandlungen der

Giftgefährdung”. Seine Vorlesungen erfreuten sich bald großer Beliebtheit bei

den Studierenden, so daß sie üblicherweise bis zum Schluß des Semesters bis

auf den letzten Platz besetzt waren. Kurz nach Beginn des zweiten Weltkriegs

verunglückte er und zog sich eine schwere Verletzung zu, der eine Poliomyelitiserkrankung

folgte. Dadurch zum Schwerbeschädigten geworden, wurde er

am 27. Oktober 1945 aus dem Universitätsdienst entlassen, weil er nach seiner

Wahl zum Rektor Mitglied der NSDAP geworden war. Von 1948 bis 1954 war

er als Facharzt für Kinderheilkunde in eigener Praxis in Rostock tätig. Im Jahr

1954 erneut als Professor für Pharmakologie und Toxikologie an die Universität

Rostock berufen, konnte er bis 1962 wieder den pharmakologischen Unterricht

erteilen. Besondere Verdienste erwarb sich Ruickoldt durch den Aufbau der

forensischen Blut-Alkohol-Bestimmung für Mecklenburg. Er starb am 8.

Oktober 1972 in Rostock.

Werner Teichmann

 

 

Kinder, V, 25-29

 

Kinder von Hermann „Roma“ Immanuel Faltin und Bertha Boetsch

 

29. Helmut Otto Hermann Faltin

*11.04.1915 in München

Internist, Dr. med.

 

oo 28.10.1950 in Tübingen, Ingeborg Battenberg

*18.02.1923 in Reutlingen

Bildhauerin

 

Kinder V, 30-32

30. Marie Adelaide Brigitte Faltin

*06.03.1919 in München

Bildhauerin

 

oo 21.04.1943 in München (o/o) Johann (Hans) Schmidinger

*27.03.1915 in Cham/Oberpfalz

+20.12.1978 in München

Dr. med. praktischer Arzt in München

 

Kinder V, 33-36

 

 

Generation V

Generation V

 

Kinder von IV,

 

1. Theodor Rosenplänter

2. Dagni Rosenplänter

3. Erika Rosenplänter

4. Edgar Rosenplänter

 

 

Kinder von IV, 5

 

5. Karen Sophie Vosbein

*03.08.1898 in Riga

+16.06.1970 in Sorø

 

 

6. Irma Julie Vosbein

*20.10.1899 in Riga

+25.11.1975 in Kopenhagen

 

oo 31.01.1926 Arvid E. Christensen

Ingenieur

*17.05.1900 in Kopenhagen

+15.12.1983 in Kopenhagen

 

Kinder VI, 1-2

 

7. Gerda Alexandra Vosbein

*19.10.1907 in Kopenhagen

+12.09.1983 in Naksov

 

oo 09.01.1927 Ejnar Poulsen

*19.06.1900 in Kopenhagen

+17.05.1970 in Kopenhagen

 

Kinder VI, 3-4

 

8. Gunner Albert Vosbein

*24.03.1904 in Riga

+29.05.1983 in Kopenhagen

 

oo 11.02.1935 Margarethe N. Jørgensen

*12.02.1909 in Kopenhagen

 

Kinder VI, 5-6

 

9. Erich Benjamin Vosbein

*08.07.1906 in Riga

+18.07.1983 in Århus

Arzt, Dermatologe

oo 10.05.1935 Else Quistgaard

*24.05.19….?

 

10. Ellen Elisabeth Vosbein

*19.10.1907 in Kopenhagen

+12.01.1985 in Ålsgårde

 

oo Ernst Viggo Porsvig

*04.11.1909 in Kopenhagen

Oberlehrer

 

Kinder VI, 10-11

 

11. Hermann Jørgen Vosbein

*04.09.1911 in Kopenhagen

 

oo 03.05.1935 Hedevig E. Kofoed

*24.05.1912 in Kopenhagen

 

Kinder VI, 12-14

 

Kinder von IV, 6

 

12. Erna Rosenplänter

* 1913

 

13. Irene Rosenplänter

* 1915

 

Kinder von IV, 7

 

14. Kurt (Woldi) Hvedehave

 

15. Rita Hvedehave

 

16. Ilse Hvedehave

 

Generation V

Kinder von IV, 11

 

17. Wilhelm Faltin (Foto)

 

*1899 in Kreis Mosier, Gouvernement Gomel, Russland

+ 1933 in Nikolaiken (?), Ostpreußen, Freitod im Alter von 34 Jahren. Er lebte und arbeitete zeitweise in Spremberg.

 

18. Adolf Faltin (Foto)

*10.08.1908 in Kreis Mosier, Gouvernement Gomel, Russland

 

+ 21.10.1976 in Düsseldorf (Witwer)

Wohnte in Ratingen, Holbeinstr. 26.

 

oo Marie Struck

 

Kinder VI, 15

 

19. Heinrich Faltin

*16.09.1911 in Kreis Mosier, Gouvernement Gomel, Russland

+05.03.1945 gefallen bei Hela in Westpreussen

 

 

oo …04.1936 in Nikolaiken, Minna Behnert

*18.08.1910 in Pohiebels, Kreis Bartenstein, Ostpreussen

Vater: Hermann Behnert, Gutskämmerer,

*14.10.1883,

+19.05.1935

Mutter Amalie Luise Kunz

*22.02.1882

+ 1974

 

Kinder VI, 16-17

 

20. Olga Faltin

*    in Kreis Mosier, Gouvernement Gomel, Russland

+ vor 1925 bei Uralsk, Gouvernement Orenburg, Russland

 

21. Ottilie Faltin

*24.03.1915 in Olschien, Kreis Mosier, Russland

+

 

oo Franz Michalowski

*12.04.1911 in Fasten, Kreis Sensburg

+ ca. 1968 in Polen

Fleischer

 

Kinder 18-23

 

Generation V

Kinder von IV, 13

 

 

22. Hans v. Faltin

*  1922 in Tilsit (?)

+

 

oo 1948 in Bassum, Erika Bernecker aus Schorellen, Ostpreussen

 

Kinder VI 24

V

Kinder von IV, 22

 

23. Hjördis Faber

*15.05.1925 in Shanghai

Schauspielerin

 

oo N.N. Hume

 

Kinder VI,25

 

Kinder von IV, 23

 

24. Kurt Ebner

*04.05.1925

+09.09.1944 Gefallen in Polen

 

Kinder von IV, 27

 

25. Ernst Ruickoldt

*13.03.1921 in München

Dr. med. Arzt

oo Elke Vogel

(5 Kinder, darunter Nr. 2, Dr. med Geert Ruickoldt, Parchim)

 

26. Wolfgang Ruickoldt

*26.05.1924 in München

+26.08.1944 in Rumänien gefallen

 

27. Ebba Ruickoldt

*22.03.1926 in Rostock

Ledig, Organistin

 

28. Gerhart Ruickoldt

*22.06.1931 in Göttingen

+03.08.2001

Physiker, Dr. rer nat.

 

oo Marianne v. Bülow

 

29. Inga Ruickoldt

*11.06.1937 in Rostock

Ärztin, Dr. med.

oo Veit Ludewig

 

Generation V

Kinder von IV, 24

 

30. Tamara Faltin

*25.02.1951 in München

 

oo Maximilian Breitenfellner

 

31. Cornel Faltin

*24.05.1953 in München

Redakteur

 

32. Myrta Faltin

*25.09.1959 in München

Lehrerin

oo Andreas Gleser

V

Kinder von IV, 28

 

33. Sebastian Schmidinger

*23.09.1945 in Murnau

Dr. med. dent.

 

oo Brigitte Kurzel

 

34. Larissa Schmidinger

*26.11.1950 in Landsberg am Lech

Oo Walter Meumann

(Kinder heissen Schmidinger)

 

35. Kordula Schmidinger

*11.05.1952

 

36. Anastasia Schmidinger

*08.10.1954 in München

 

 

 

 

 

Generation VI

Generation VI

 

Kinder von V, 6

 

1. Inger Christensen

 

2. Gorm Christensen

 

Kinder von V, 7

 

3. Finn Poulsen

 

4. Ulla Poulsen

 

Kinder von V, 8

 

5. Lise Vosbein

 

6. Bodil Vosbein

 

Kinder von V, 9

 

7. Dorte Vosbein

 

8. Helle Vosbein

 

9. Anette Vosbein

 

Kinder von V, 10

 

10. Merete Porsvig

 

11. Mogens Porsvig

 

Kinder von V, 11

 

12. Nina Vosbein

*15.03.1939

Ingenieur, Dozentin

 

oo Niels Nielsen

*14.07.1938

Ingenieur

 

Kinder VII, 1-2

 

 

 

13. Tage Vosbein

*06.12.1943

Dr. Sinologe

oo Lisbeth Arn (Scheidung 1983)

Anthropologin

 

14. Torben Vosbein

*19.02.1948

Lehrer

 

oo 04.03.1969 Britta Faber (Scheidung 1973)

*07.03.1944

Ärztin, Psychiater

 

1 Kind VII, Troels Faber *07.04.1975 (unehelich)

Generation VI

Kinder von V, 18

 

15. Bruno Faltin

* 28.12.1937 in Selbongen, Kreis Sensburg

 

oo Edeltraut (Traute) Sobottka

*16.10.1935 Gesen, Kreis Johannesburg

 

Kinder VII,3

Generation VI

 

Kinder von V, 19

 

16. Lothar Werner Faltin

*17.01.1937 in Mülsen, Kreis Laptau, Ostpreussen

Molkereimeister

oo   1962 Margrit Marie Berlinecke

*09.05.1943 in Schönewörde, Kreis Gifhorn, Niedersachsen

+08.03.2008

 

Vater: Wilhelm Albert Otto Berlinecke

Mutter: Lina Alma Marie Flohr

 

Kinder VII, 4-5

 

 

17. Benno Faltin

*17.06.1941 in Mülsen, Kreis Laptau, Ostpreussen

 

oo Ursula Hebenbrock

*01.06.1941 in Soltau

Vater: Wilhelm Hebenbrock

Mutter: Käte Hebenbrok

 

Kinder VII, 6-8

VI

Kinder von V, 21

 

18. Horst Michalowski

 

Kaufmann und Schriftsteller

 

 

19. Ulla Michalowski

*

+ als Kind mit 3 Monaten

 

20. Ulrich Michalowski

 

oo Astrid Michaolowski

 

 

21. Burghard Michalowski

 

22. Erwin Michalowski

 

23. Udo Michalowski

 

Kunstmaler

VI

 

Kinder von V, 22

 

24. Uwe v. Faltin

*03.11.1948 in Bassum

 

I oo Hildegard Franz

*14.07.1943 in Wien

 

Kinder VII, 9-10

 

II oo Margit Treiber

 

Kinder VII 11-12

 

 

Kinder von V, 23

 

25.  Tom Hume

* 1952

 

 

Generation VII

Generation VII

 

Kinder von VI, 12

 

1.  Lene Vosbein-Nielsen

*07.08.1964

Bankkauffrau

 

2. Agnes Vosbein-Nielsen

*01.05.1967

 

Generation VII

Kinder von VI,15

 

3. Martina Faltin

*18.04.1963

 

Kinder von VI, 16

 

4. Frank Faltin

 

 

oo Angela Tiedje

Vate: Helmut Tiedje

Mutter: Elfriede Wegmeyer

 

Kinder VIII, 1

 

5. Dirk Faltin

 

 

oo Miriam Andrea Thomas

 

Kinder VIII, 2-3

 

Kinder von VI, 17

 

6. Henning Faltin

*22.01.1966  in Berlin

 

oo Indira Kirchner

 

7. Thorsten Faltin

 

 

8. Tobias Faltin

 

Generation VII

Kinder von VI, 24

 

9.  Sonja v. Faltin

 

10. Nikolai-Alexander v. Faltin

 

11. Katrin v. Faltin (zugeheiratet)

 

12. Reinhard v. Faltin (zugeheiratet)

 

 

 

 

Generation VIII

 

 

Generation VIII

 

Kinder von VII, 4

 

1.  Torben Faltin

 

 

Kinder von VII,5

 

2. Taissija Anais Faltin

 

 

3. Ardrik Alexander Faltin